Wiederaufbau der Synagoge in Fordon?
Die aus dem späten 18. Jahrhundert stammende Synagoge in Fordon (Fotos), heute ein Stadtteil von Bydgoszcz, soll gerettet werden. Nach der Auslöschung der jüdischen Gemeinde durch die deutschen Besatzer während des Zweiten Weltkriegs wurde das Gebäude bis in die achtziger Jahre als Kino genutzt. Danach stand es leer und konnte nur durch Sicherungsmaßnahmen, die die Kulturstiftung Yakiza (Fundacja Kultury Yakiza) ergriffen hat und von verschiedenen Stellen bezuschusst wurden, vor einem völligen Verfall bewahrt werden. Die Schäden sind mittlerweile so groß, dass die Instandsetzung mindestens 6 Mio. Zloty kostet, schreibt die Tageszeitung Gazeta Wyborcza.
Die Kulturstiftung Yakiza hofft nun auf den aus Bydgoszcz stammenden polnischen Außenminister Radoslaw Sikorski, der zugesagt hat, sich für eine Rettung der Synagoge, des einzigen noch erhaltenen Gebäudes der einstigen jüdischen Gemeinde in der Stadt, stark zu machen. Sollten mit seiner Hilfe Geldgeber gefunden werden, will die Kulturstiftung Yakiza an der ul. Bydgoska in Fordon neben einem Kulturzentrum Räume für ein Honoralkonsulat des Staates Israel einrichten.









