Nur 20% gehen in die Kirche
Zbigniew Walkowiak, Propst der Marienkirche in Chelmno, beklagt in einem gestern in der Wochenzeitung Czas Chelmna veröffentlichten Interview die seiner Meinung nach geringe Teilnahme der Gläubigen am Leben der katholischen Kirchengemeinde. Pfarrer Walkowiak, der ein Denkmalpflegestudium an der Nikolaus-Kopernikus-Universität in Torun (Thorn) abgeschlossen hat, steht seit drei Jahren der Mariengemeinde in Chelmno vor. Er sagt, dass nur etwas mehr als 20% der 10000 Mitglieder seiner Gemeinde praktizierende Katholiken seien. Das Engagement für die Kirche sei gering.
Neben der seinem Empfinden nach schwachen Verbundenheit der Gläubigen mit der eigenen Kirche bereitet Pfarrer Walkowiak die Erhaltung der zahlreichen sakralen Objekte, die der Kirchengemeinde gehören, die größten Sorgen. Er lobt die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und dem Stadtrat. So hat die Stadt Chelmno 50% der Kosten für die 86000 Zloty teure Instandsetzung des Graudenzer Tores übernommen. Derzeit laufen auch Arbeiten in der sog. Gymnasialkirche, die 150000 Zloty kosten werden.









