Städtische Finanzen leiden unter besserer Arbeitsmarktsituation
Noch vor wenigen Jahren verschafften von der Stadtverwaltung Chelmno organisierte ABM-Maßnahmen vielen Arbeitslosen zumindest vorübergehend ein geringes Einkommen. Aufgrund der Krise im Baugewerbe war es möglich, ausgebildete Straßenbauer als ABM-Kräfte zu beschäftigen, unter deren Anleitung weitere Kräfte angelernt werden konnten. Auf diese Weise sind beispielsweise die meisten neuen Gehwege in der Stadt gepflastert worden.
Inzwischen hat sich die Lage stark verändert, schreibt die Wochenzeitung Czas Chelmna in ihrer Ausgabe vom 16. Mai 2008. Zum einen sind Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt stark gefragt und zum anderen sind dem Kreisarbeitsamt aufgrund der mittlerweile niedrigsten Arbeitslosenquote in der ganzen Woiwodschaft vom Arbeitsministerium die Fördermittel stark zusammengestrichen worden. Daher kann die Stadtverwaltung in diesem Jahr nur 8 ABM-Kräfte anstellen. Die Stadtverwaltung wird daher Straßenbauarbeiten verstärkt an Fremdfirmen vergeben müssen und erwartet erhebliche Mehrkosten.









