Umgehungsstraße - Landrat drängt auf Entscheidung
Während einer nach der letzten Sitzung des Stadtrats von Chelmno einberufenen Pressekonferenz der Kreisverwaltung, an der die Tageszeitung Gazeta Pomorska teilnahm, äußerte Landrat Zbigniew Gamanski seinen Unmut über die seiner Ansicht nach inkonsequente Haltung von Bürgermeister und Stadtrat in Sachen Umgehungsstraße (zur Vorgeschichte vgl. die bisherigen Berichte zum Stichwort Umgehungsstraße). Gamanski wies darauf hin, dass sich die Stadt Chelmno gegenüber dem Landkreis Chelmno sowie den Nachbargemeinden Stolno und Kijewo Krolewskie schriftlich zu einem gemeinsamen Bau der Umgehungsstraße verpflichtet hat. Er erwarte, dass die Stadt ihren Verpflichtungen gegenüber den Projektpartnern nachkommt. Angesichts des geplanten Fertigstellungstermins Oktober 2010 sowie Berichten über eine mangelnde Berücksichtigung entsprechender Finanzmittel im städtischen Haushalt habe er die Stadt um eine schriftliche Stellungnahme gebeten, aber keine Antwort erhalten.
Gamanski ist enttäuscht über dieses Verhalten, insbesondere, weil der Landkreis und die anderen Gemeinden entsprechende Vorkehrungen getroffen haben, das Projekt durchzuziehen. Er erinnerte daran, dass von der Umgehungsstraße vor allem die Stadt Chelmno profitieren wird. Seiner Ansicht nach müsse die Umgehungsstraße jetzt gebaut werden, weil nicht absehbar ist, ob man in Zukunft erneut eine bedeutsame externe Bezuschussung erhalten könnte. Gamanski hält es für notwendig, noch in diesem Jahr mit dem Marschall (Chef der Woiwodschaftsverwaltung) den die Bezuschussung regelnden Vertrag zu unterzeichnen, damit die zugesagten Mittel nicht verfallen.










[…] In der heutigen Ausgabe der Gazeta Pomorska antwortet Bürgermeister Mariusz Kedzierski auf die Vorwürfe, die Landrat Zbigniew Gamanski gegen die Stadt erhoben hatte. Bürgermeister Kedzierski legt die mit dem Landkreis und Nachbargemeinden von Chelmno […]