Internationale Finanzkrise und Altersrenten in Polen
Nach der Rentenreform von 1999 hat die Entwicklung auf den Kapitalmärkten eine nicht unerhebliche Bedeutung für in Polen berufstätige Personen, weil ein Teil des Rentenversicherungsbeitrags einem sog. Offenen Pensionsfonds anvertraut wird, der das Geld gut anlegen und helfen soll, dass die Versicherten einen finanziell gesicherten Lebensabend genießen können.
Ob dieses bei seiner Einführung hoch gelobte Konzept aufgeht, weiß keiner so genau. Wenn es an den Finanzmärkten, so wie in diesen Wochen, mal wieder ordentlich kracht, dürften aber Zweifel angebracht sein.
So ging es z.B. bis Mitte 2007 an der Warschauer Börse mit den Kursen kräftig aufwärts. Danach setzte jedoch eine noch immer nicht beendete Talfahrt ein. 46% hat der Warschauer Börsenindex nach Angaben der Tageszeitung Rzeczpospolita seit dem 9. Juli 2007 bis gestern eingebüßt. Der Gesamtwert der Anlagen der 16,5 Mio. Polen, die Mittel in Offenen Pensionsfonds und in Investmentfonds investitiert haben, ist seitdem um fast 50 Mrd. Zloty geschrumpft.











[…] Kursen, aber der Trend zeigt weiterhin abwärts. Am 17. September 2008 hatte ich im Beitrag Internationale Finanzkrise und Altersrenten in Polen erwähnt, dass der WIG an diesem Tag im Vergleich zum Wert vom 9. Juli 2007 46% eingebüßt hatte. […]