Herbstliche Bauarbeiten
Die Altstadt von Chelmno hat sich seit den frühen neunziger Jahren, als ich sie zum ersten Mal gesehen habe, optisch erheblich verändert. Nach und nach werden die Versäumnisse der Vorwendezeit nachgeholt und die einzelnen Häuser instand gesetzt. Besonders in der Fußgängerzone und am Markt, wo gewerblich genutzte Räume den Eigentümern einen angemessenen Mietertrag verschaffen, sind inzwischen die meisten Gebäude saniert worden.
In letzter Zeit sind gleich an mehreren Häusern Gerüste aufgestellt worden, so am auf dem Foto links zu sehenden Eckgebäude ul. Grudziadzka/ul. Wodna, an dem bereits seit einigen Wochen gearbeitet wird, und auch an einem Haus an der Südseite des Markts (Bild unten).
Schwieriger gestaltet sich die Situation in den Nebenstraßen der Altstadt, wo Mieterhöhungen selten in einem Maß durchzusetzen sind, das den Eigentümern die Finanzierung einer umfassenden Instandsetzung der Häuser gestatten würde. Über sich daraus ergebende Konflikte zwischen Mietern und Vermietern berichtet ab und an die Lokalpresse. Die einen klagen über undichte Dächer, zugige Fenster und veraltete Installationen, die anderen über Mietrückstände und mangelnde Perspektiven, die Mieten so weit erhöhen zu können, dass eine langfristige Erhaltung ihrer Gebäude sichergestellt wird.











[…] noch schnellere Verschönerung der Gebäude verhindernden Probleme, hatte ich vor drei Wochen im chelmno.info Nachrichtenblog berichtet. Dieser Beitrag wurde geschrieben von Andreas Prause am 8. Dezember 2008 um 08:27 Uhr […]