Debatte über Wirtschaftskrise
Gestern trafen sich in einem Hotel in Bydgoszcz zahlreiche Vertreter von Unternehmen und kommunalen Körperschaften aus der Region, um über die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise zu debattieren. Die Tageszeitung Gazeta Wyborcza hat diese Tagung verfolgt.
Einig war man sich, dass Firmen generell Einsparungen suchen müssen. Insbesondere muss man davon ausgehen, dass befristete Arbeitsverträge nicht verlängert werden, um die Personalkosten zu senken.
Ein Indiz für die sich rapide verschlechternde Lage auf dem Arbeitsmarkt bietet die Stellungnahme eines (bezeichnenderweise) im Inkassobereich tätigen Unternehmers, der gerade eine Reihe neu geschaffener Stellen zu besetzen hat. Während er vor der Wirtschaftskrise nach der Veröffentlichung einer Stellenanzeige mit bis zu 70 Bewerbungen rechnen konnte, haben jetzt bereits 600 Kandidaten ihre Unterlagen eingereicht. Ähnliche Erfahrungen macht der Woiwode Rafal Bruski. Während im Sommer letzten Jahres eine Stellenanzeige seiner Behörde ohne Resonanz blieb, liegen ihm jetzt nach einer erneuten Ausschreibung 54 Bewerbungen vor.












