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Veranstaltungshinweise und Meldungen aus Chelmno und Umgebung

Wohnungsnot weiterhin erhebliches Problem

Die Stadt Chelmno plant, an der ul. Podmurna in der Altstadt ein Gebäude mit Kommunalwohnungen für 44 Familien zu errichten. Dieses Vorhaben ist nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein. Schier unlösbar ist das Problem mangelnden Wohnraums für Personen, die es sich nicht leisten können, die auf dem freien Wohnungsmarkt üblichen Mieten zu zahlen, oder mangels Kreditwürdigkeit den Kauf einer Eigentumswohnung nicht finanzieren können. Es ist in Polen nicht ungewöhnlich, dass junge Leute, selbst mit eigenen Kinder, weiterhin bei ihren Eltern wohnen oder bei anderen Verwandten einziehen. Der Verlust der bisherigen Mietwohnung droht sogar gut verdienenden Arbeitnehmern, die ihre Stelle verlieren und längere Zeit arbeitslos sind. Das vom letzten Einkommen grundsätzlich unabhängige und in der Regel nur ein halbes Jahr lang gewährte Arbeitslosengeld ist nämlich so niedrig, dass es noch nicht einmal die üblichen Wohnkosten deckt. Vor ähnlichen Problemen stehen Mieter, die aus dem Erwerbsleben ausscheiden, weil die Altersrente ebenfalls deutlich unter dem bisherigen Nettoeinkommen liegt. Man kann erwarten, dass sich diese Problematik infolge der Veränderungen durch die vor zehn Jahren eingeführte und derzeit wieder stark in der Diskussion stehende Rentenreform verschärfen wird.

Eine Lösung versprechen sich daher viele Einwohner dadurch, dass sie sich um eine Kommunalwohnung mit gemäßigten Mietzinsen bemühen. Die Nachfrage nach Kommunalwohnungen ist traditionell erheblich höher als das Angebot. Derzeit stehen in Chelmno rund 100 Bewerber auf der Warteliste der Stadtverwaltung. In diesem Jahr konnten aber nach Angaben der Tageszeitung Gazeta Pomorska nur drei der 19 frei gewordenen Kommunalwohnungen Personen zugewiesen werden, die auf dieser Warteliste stehen. Vorrang genießen nämlich Mieter, die per Zwangsräumung ihre bisherige Unterkunft verloren haben und denen die Gemeinde eine Ersatzwohnung verschaffen muss. Würde die Stadtverwaltung dieser Pflicht nicht nachkommen, müsste sie dem (privaten) Vermieter Schadensersatz zahlen. Bereits aus rein finanziellen Erwägungen sieht sich die Stadt daher gezwungen, verfügbare Kommunalwohnungen als Ersatzunterkünfte zu nutzen. Die Zahl der Zwangsräumungen, bei denen die betroffenen Personen sich nicht aus eigener Kraft neuen Wohnraum beschaffen können, nimmt übrigens kontinuierlich zu.

Der Bau zusätzlicher Kommunalwohnungen ist daher immer ein wichtiges Thema während des alle vier Jahre stattfindenden Kommunalwahlkampfs, weil Kandidaten mit entsprechend weitreichenden Visionen leicht Stimmen für sich gewinnen können. Jeder aktuell amtierende Bürgermeister versucht, seine gegebenen Versprechen zu erfüllen. Sowohl der ins Auge gefasste Standort als auch die allein mit Eigenmitteln kaum zu realisierende Finanzierung derartiger Bauvorhaben sind jedoch regelmäßig Gegenstand intensiver Debatten. Bei der Planung des neuen Mehrfamilienhauses, dessen Kosten auf vier Millionen Zloty geschätzt werden, sorgen außerdem rein baurechtliche Schwierigkeiten für Verzögerungen.

Sollte sein Bau gelingen, wird die Stadtverwaltung ihre bisher angewandte „Umschichtung“ fortsetzen. Dabei bemüht sie sich, große Altbauwohnungen mietende Alleinstehende zum Umzug in eine verhältnismäßig kleine Neubauwohnung zu bewegen, um die Altbauwohnung einer kinderreichen Familie von der Warteliste zuzuweisen oder sie sogar durch einen Umbau für mehrere Mietparteien nutzbar zu machen. Die damit verbundenen Entscheidungen und Maßnahmen der Stadtverwaltung werden naturgemäß von den Betroffenen und auf der Warteliste stehenden Einwohnern genau beobachtet und kritisiert.

So wie in vielen anderen polnischen Kleinstädten fehlt es jedoch auch in Chełmno an einer langfristigen, nachvollziehbaren Strategie, die das Thema Wohnungsnot und sozialer Wohnungsbau nicht losgelöst von anderen Aspekten, die für die städtische Entwicklung wichtig sind, behandelt. So ist die Altstadt mit ihrer Vielzahl an Kommunalwohnungen und unübersehbaren sozialen Problemen (die natürlich auch in- und ausländische Touristen wahrnehmen) für viele Familien, die nach Chełmno ziehen, nicht die erste Wahl bei der Suche nach einer Miet- oder Eigentumswohnung auf dem freien Wohnungsmarkt. Dem Erhalt der vom Verfall bedrohten Bausubstanz und eines freundlichen Wohnumfelds ist dies natürlich langfristig nicht dienlich. Die Altstadt entwickelt sich tendentiell zu einem sozialen Brennpunkt mit einer Ballung von Problemen, die mit dem von der Kommunalpolitik einhellig vertretenen Wunsch, wirtschaftlich verstärkt auf den Tourismus zu setzen, nur schwer zu vereinbaren ist.

Moderne Videoüberwachung in der Altstadt

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahre unternimmt die Stadt Chelmno den Versuch, durch eine Videoüberwachung strategischer Punkte in der Altstadt die (gefühlte) Sicherheit von Einwohnern und Touristen zu erhöhen. Während das erste, vor einigen Jahren installierte, Überwachungssystem noch nicht sonderlich leistungsfähig war und mit der Zeit wohl nur noch als Attrappe diente, ist die Aufgaben […]

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Allerheiligen 2009 und Verkehrsführung in Chelmno

Traditionell appelliert die Polizei, am kommenden Wochenende insbesondere in der Nähe von Friedhöfen auf das eigene Fahrzeug zu verzichten und zu Fuß zu gehen. Grund dafür ist Allerheiligen, ein katholischer Feiertag, an dem man in Polen traditionell die Gräber seiner Familienangehörigen besucht. Der dadurch bedingte starke Reiseverkehr führt regelmäßig zu gewissen Behinderungen im Straßenverkehr, auf […]

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VHS des Landkreises Diepholz veranstaltete Bildungsurlaub in Chelmno

Die heute erschienene Ausgabe der Wochenzeitung Czas Chelmna berichtet über einen einwöchigen Bildungsurlaub, den die Volkshochschule des Landkreises Diepholz unter dem Motto Begegnungen in Polen in der vergangenen Woche in Polen durchgeführt hat. Die Teilnehmer waren in der Europäischen Jugendbegegnungsstätte Kurt-Schumacher-Haus in Chelmno untergebracht und absolvierten ein vielseitiges Programm, das neben einer Stadtführung, der Teilnahme […]

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Kinderfreundliches Krankenhaus

Das Kreiskrankenhaus in Chelmno hat sich nach einer Meldung der Tageszeitung Gazeta Pomorska erneut erfolgreich um die Qualitätsauszeichnung “Kinderfreundliches Krankenhaus” beworben.
Diesen Titel trägt die Einrichtung bereits seit 2004. Da dieser auf der Grundlage einer genauen Bewertung der Geburts- und Säuglingsstation verliehene Qualitätsnachweis auf fünf Jahre befristet ist, wurde das Niveau der Leistungen der Klinik […]

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Touristikverband stellt stabile Besucherzahlen fest

Betrachtet man die in Chelmno durchgeführten Stadtführungen, haben sich nach Angaben von Anna Grzeszna-Kozikowska von der Ortsgruppe des Polnischen Verbands für Touristik und Landeskunde (PTTK) die Besucherzahlen während der diesjährigen Sommersaison auf dem Niveau der beiden Vorjahre bewegt.
Der Tageszeitung Gazeta Pomorska sagte sie, dass Reisegruppen vorwiegend im Zeitraum April bis Oktober Stadtführungen buchen würden. […]

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Live-Grüße aus der Stadt der Verliebten

Nachdem ich Anfang März etwas lästerlich über die Winke-Winke-Kamera vor der Stadtverwaltung berichtet hatte, bin ich nun zu einem Nachtrag verpflichtet, weil mittlerweile eine unmittelbar neben der Parkbank platzierte Gebrauchsanweisung mit dem Titel “Live-Grüße aus der Stadt der Verliebten” des Polnischen kundige Parkbanknutzer auf diese Serviceleistung aufmerksam macht.
Fotos vom vergangenen Sonntag:

Nachtrag 06.10.2009:
Die Kamera kann […]

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Neuer Bürgersteig am Markt fertig

An vielen Stellen sieht man, dass die Altstadtsanierung in Chelmno im vollen Gange ist. Mittlerweile ist der neue Bürgersteig entlang der Südseite des Markts fertig. Die aus Kopfsteinpflaster bestehende Fahrbahn weist noch ihre bisherige Gestalt auf und soll zu einem späteren Zeitpunkt in Angriff genommen werden. Für die völlige Umgestaltung des Marktplatzes lässt sich die […]

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Modell der Ordensburg Torun (Thorn) in Chelmno ausgestellt

Der Infoservice chelmno.com.pl und die Tageszeitung Gazeta Pomorska melden, dass in Chelmno ein weiteres Modell einer Deutschordensburg aus dem Culmer Land aufgestellt worden ist. Es handelt sich um eine Nachbildung der Ordensburg in Torun, von deren Original nur Ruinen erhalten sind (siehe Foto unten). Geschaffen wurde dieses Modell von Bernadetta und Zenon Firyn aus Swiecie. […]

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SPD-Mitglieder aus Nürnberg besuchten Chelmno

Knapp, aber immerhin auf der Titelseite, berichtet die Wochenzeitung Czas Chelmna in ihrer letzten Ausgabe vom 24. Juli 2009 über einen kurzen Besuch einer SPD-Delegation aus Nürnberg in Chelmno, der Heimatstadt Kurt Schumachers.
Nach Angaben der Zeitung, die die Gäste im Kreise von Bürgermeister Mariusz Kedzierski fotografiert hat, nahmen an der von Adam Matynia (SLD) […]

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1,4 Mio. Zloty für ul. Podgorna

Nach Informationen der Tageszeitung Gazeta Pomorska wird der Stadt Chelmno ein Teil der Kosten für die Modernisierung der ul. Podgorna, eine der längsten Straßen im Stadtgebiet, erstattet. Der Antrag der Stadt auf die Gewährung von EU-Fördermitteln ist von der Woiwodschaftsverwaltung positiv beschieden worden.
Die 4,3 Mio. Zloty teuren Arbeiten hatten im Vorfeld zu heftigen Debatten im […]

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Zukünftige Gestaltung von Fußgängerzone und Markt

Im Rahmen der bis 2014 laufenden Altstadtsanierung sollen in Chelmno die Fußgängerzone (ul. Grudziadzka) sowie der Marktplatz neue Straßenbeläge erhalten. Der Infoservice chelmno.com.pl hat nun Visualisierungen des mit der Planung beauftragten Architekturbüros (Malgorzata Miernik aus Gdansk/Danzig) veröffentlicht, die einen Eindruck vom zukünftigen Aussehen des östlichsten Abschnitts der ul. Grudziadza (Blick nach Westen) sowie der östlichen […]

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Bauarbeiten am Markt - Parkplätze gesperrt

Nach Informationen des Infoservice chelmno.com.pl wurde vor einigen Tagen mit der Neugestaltung des Gehwegs entlang der Südseite des Marktes in Chelmno, also zwischen ul. Torunska und ul. Hallera, begonnen. Dadurch stehen die im Baustellenbereich gelegenen Parkplätze am Markt (vgl. Übersicht) nicht zur Verfügung.
Stammleser des Service chelmno.info möchte ich bei dieser Gelegenheit um Entschuldigung für den […]

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