Bauprojekte helfen Archäologen
Das archäologische Institut der Kopernikus-Universität in Torun wird bis Ende 2009 ein 2,5 Mio. Zloty teures und etwa 800 qm großes Labor errichten, um Fundstücke besser auswerten und konservieren zu können.
Wie Prof. Wojciech Chudziak, der in der Region unter anderem wegen seiner Forschungsarbeiten in Kaldus bei Chelmno bekannt ist, gegenüber der Tageszeitung Gazeta Wyborcza erklärt, helfen die zahlreichen Investitionsmaßnahmen im Hoch-, Tief- und Straßenbau in Polen, die für die Erweiterung seines Instituts notwendigen Finanzmittel mit eigener Kraft zu erwirtschaften.
So untersuchen die Wissenschaftler aus Torun beispielsweise zukünftige Autobahn- und Schnellstraßentrassen im Auftrag des jeweiligen Bauherrn und werten archäologisch interessante Stellen aus, bevor wertvolle Funde durch die Bauarbeiten für immer vernichtet werden könnten. Die Schaffung des neuen Labors mit angeschlossenen Lagerräumen ist notwendig geworden, um die vielen während der mittlerweile umfangreichen Forschung auf zukünftigen Baustellen entdeckten Fundstücke für die Nachwelt fachgerecht erhalten und aufbewahren zu können.









